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Wandern in Bachheim



Wanderbus verkehrt um die Schlucht

Die neue Linie ist in Betrieb genommen / Lange gehegter Wunsch in Bachheim / Landrat: "Wandern an der Wutach wird attraktiver"

Bericht Badische Zeitung


LÖFFINGEN-BACHHEIM. Die Zielstrebigkeit und Ausdauer, mit der sich Bürgermeister, Ortsvorsteher, Gemeinde- und Ortschaftsräte für die Erschließung der Gauchach- und Wutachschlucht einsetzten, zahlten sich am Samstag aus: Die Wanderbuslinie wurde im Beisein von Landrat Jochen Glaeser und zahlreicher Gäste gefeiert.

Mit Klängen des Musikvereins Bachheim wurden die Fahrgäste bei der ersten Ankunft des Wanderbusses vor der Dreischluchtenhalle begrüßt: Die benachbarten Gemeinden und Kreise unterstrichen ihr Interesse an der neuen Einrichtung durch Bürgermeister Armin Hinterseh (Titisee-Neustadt), Clemens Hensler (Rötenbach), Stellvertreter Rainer Gradinger (Blumberg), Ortsvorsteher Hans-Peter Wehinger (Bräunlingen), Kai Müller (Landratsamt Waldshut), wie auch die Touristinformationen Bräunlingen, Friedenweiler und Löffingen, die Schwarzwaldvereine Bonndorf und Löffingen. Als "glücklichster Ortsvorsteher Südbadens" wurde Berthold Meister (Bachheim), unermüdlicher Kämpfer für den Wanderbus, von Bürgermeisterstellvertreter Rudolf Gwinner besonders begrüßt.

Die Löffinger hätten die Initiative ergriffen, das Wandern an der Wutach attraktiver zu machen, beglückwünschte Landrat Jochen Glaeser die Initiatoren. "Wandern ist wieder in, hält gesund und macht Spaß" — darauf hätten sich nicht nur Österreich, Spanien und Frankreich eingestellt. Beispiele der hiesigen Region, wie die Neubelebung des Westwegs durch den Schwarzwaldverein und die Gemeinden gingen mit diesem Trend konform. Auch der längste Mountainbike-Trail zwischen Pforzheim und Rheinfelden passe zu dem moderaten Tourismus, auf den die Tourismusbetriebe bewusst setzten. Sportlich und geruhsam die Landschaft erkunden, in dieses Bild passe die Erschließung durch den Wanderbus, meinte Glaeser, der diese Einrichtung als Chance für Löffingen und die Wutachschlucht als "Highlight unserer Gegend" sieht. Wichtig für die Beständigkeit des Busses sei jetzt die Werbung.

In die gleiche Kerbe schlug auch Rudolf Gwinner, der zur Inanspruchnahme des Angebotes aufforderte, damit die Linie erfolgreich wird. Die Stadt Löffingen habe für die Erschließung der nördlichen Schluchtenseite 25 000 Euro in die Hand genommen und damit die Anregungen im Bürgermeisterwahlkampf und die Forderungen von Gastronomie und Anrainerorten erfüllt. Rückmeldungen von Fahrgästen seien zur Optimierung wichtig. Der Bus stärke aber auch die Verbindung unter den Ortsteilen und mache Schwarzwaldpark und Waldbad erreichbar. Löffingen habe sich nicht zum ersten Mal mit einer Zuschussregelung am ÖPNV beteiligt, betonte Michael Eckert, Leiter des SBG-Kunden Centers in Neustadt, der auf die Nacht- und Frühbusregelung unter Bürgermeister Dieter Mellert (1994) und den abgesenkten Tarif unter Bürgermeister Frank Schmitt (2000) hinwies.

"Nicht immer nur die Risiken sehen sondern auch die Chancen nutzen" , spannte Bürgermeister Clemens Hensler den Bogen zum Infoabend über die Therme und gratulierte, dass Löffingen seine finanziellen Möglichkeiten nutzte und die Chance aufgegriffen habe. "Der Wanderbus ist die logische Konsequenz, wenn man die Gauchach- und die Wutachschlucht als Wanderdomizil etablieren möchte" , unterstrich Döggingens Ortsvorsteher Hans-Peter Wehinger.

Ortsvorsteher Berthold Meister erklärte, Wanderbus oder Zughalt seien in Bachheim ein lang gehegter Wunsch. Schon bei der Begehbarmachung der Schlucht vor 90 Jahren hätten die Leute Verbindungen geschaffen. Der Wanderbus habe nun die Erschließung abgerundet. Dass den Bachheimern ein großer Wunsch erfüllt wurde, zeigte das große Aufgebot bei der Eröffnungsfeier, für die sich einige Frauen mit Trachten "in Schale" warfen. 40 Gäste, als "Muliplikatoren des Wanderbusses" bezeichnet, nutzten nach einer Zeitreise durch die Erdgeschichte mit Wutach-Ranger Martin Schwenninger und dem Bonndorfer Forstdirektor Friedbert Zapf die neue Rückfahrgelegenheit ab der Schattenmühle. Eine Überraschung bot sich für die Wanderschar bei der Dietfurtbrücke, wo sie vom Reiselfinger Musikverein begrüßt und von Ortsvorsteher Martin Lauble verpflegt wurde.



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