Startseite
Mitteilungen der Ortsverwaltung
Bachheimer Neuigkeiten
Bachheim
Wandern in Bachheim
Bildergalerie
Die Bachheimer Vereine
    Freiwillige Feuerwehr
       Die historische Spritzenmannschaft
       Übung Kindergarten
    Kirchenchor
    Landfrauen
    Musikverein
    Narrenverein
    Sportkegelfreunde
    Bachheimer Musikgruppen
Ausflugsziele
Weblinks und Kontakt
Gästebuch

Freiwillige Feuerwehr

Aus unserer Geschichte





Freiwillige Feuerwehr Bachheim

Unter dem Eindruck der verhältnismäßig häufigen und zum Teil auch schweren Brände hat die Gemeinde Bachheim schon früh ein Feuerlöschwesen organisiert und unterhalten. Genaue Aussagen darüber ergeben die ab 1806 vorliegenden Gemeindebücher. Für Speis und Trank an die zur Spritze bestellten Feuerleute gab die Gemeinde in diesem Jahr 4 Gulden und 40 Kreuzer aus. Ein „Feuerspritzenhaus“ ist 1808 erwähnt. Beim Brand der St. Antonskapelle in Bachheim Neuenburg 1815 fuhr Andreas Rothweiler die Spritze vierspännig, während er im gleichen Jahr bei einem Brand in Löffingen die Spritze nur mit zwei Pferden nach dort beförderte. Vermutlich lag beim Brand in der Neuenburg tiefer Schnee, der die doppelte Bespannung notwendig machte. In Löffingen bedienten 22 Mann die Spritze, wogegen nach Neuenburg nur elf Helfer mitgingen. Demnach bestand die Pumpenmannschaft aus elf Feuerleuten, die bei größeren Einsätzen zur Ablösung verdoppelt wurden. Wenn 1816 unter schwierigen finanziellen Verhältnissen eine zweite Spritze beschafft wurde, so ist der Kauf der ersten mit großer Wahrscheinlichkeit in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts anzusiedeln. Wie aus den Rechnungen weiter hervorgeht, wurde die Feuerspritze 1816 bis nach Donaueschingen und Pfohren und 1817 nach Mundelfingen gefahren. In Bräunlingen und Unadingen leistete die Spritzenmannschaft 1820 Hilfe. Ebenso 1821 in Aasen und wieder in Donaueschingen. Im Jahr 1828 eilte sie nach Göschweiler, Hüfingen, Bräunlingen, Neudingen und sogar nach Bettmaringen. Es ist erstaunlich, wie weit damals schon Überlandhilfe geleistet wurden. Wahrscheinlich als Folge der zwei Brände von 1864 beschaffte die Gemeinde wiederum eine neue, in Freibug hergestellte Feuerspritze. Der Bau der Wasserleitung im Jahre 1885 verbesserte die Löschwasserversorgung wesentlich. Auf Initiative von Bürgermeister Spehl wurde im Jahr 1909 die Gründung einer freiwilligen Feuerwehr beschlossen. Spontan ließen sich 65 wehrfähige Männer eintragen. 1910 wurde eine neue Saug – und Druckspritze beschafft. 1916 leistete die Bachheimer Wehr beim Großbrand in Unadingen Nachbarschaftshilfe. 1921 wurde die Wehr beim großen Stadtbrand in Löffingen zu Hilfe gerufen. 1929 folgte eine zweiräderige Motorspritze mit Schlauchwagen. 1930 brannte in der heutigen Bucheckstraße ein Haus nieder. Ebenso 1932 in der unteren Burg. Die französische Besatzungsmacht beschränkte 1945 die Stärke der Wehr auf 9 Mann. Am 1. Februar 1950 erfolgte eine Neugliederung. Im selben Jahr verwüstete ein Schadensfeuer den Kindergarten. Zum 50- jährigen Gründungsjubiläum1959 beschaffte die Feuerwehr eine Fahne, die größtenteils aus Spenden der Wehrmänner bezahlt wurde. 1961 beschaffte die Gemeinde eine Motorspritze TS 8. 1963 brannte ein Schuppen in Bachheim Neuenburg ab und drei Jahre später zerstörte ein Großbrand erneut einen Hof in der Bucheckstraße. 1967 schlug der Blitz in einen Hof am Sparrenberg und setzte ihn sofort in Flammen. 1991 wurde das neue Gerätehaus eingeweiht und gleichzeitig ein Fahrzeug TSF übernommen.
Die Freiwillige Feuerwehr Bachheim besteht heute aus 35 aktiven Mitgledern
22 Wehrmänner gehören der Altersmannschaft an, 9 Jugendliche engagieren sich erfreulicherweise in der Jugendfeuerwehr.


Als Kommandanten standen der Bachheimer Wehr vor:

1909-1929 German Kramer (Mitglied des Landtages)
1929-1937 Anton Grieshaber
1937-1945 Emil Reichhart
1947-1968 Josef Meister
1968-1993 Rüdiger Bednarz
seit 1993 Heinrich Burger



Nach oben