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Klingelbeitelecho

... Sie sind jung, sie sind schön, sie lieben... Blasmusik?

Das „Klingelbeutelecho“ mit Musikern aus Bachheim und dem Umland, die allesamt auch in regionalen Musikvereinen und Formationen musizieren, liefert den Beweis, dass Blasmusik und Teenager doch irgendwie zusammen gehören!

Zwischen Hardrock und Mährischer -Polka

Keine fünfzig und schon Blasmusikfan? Was hört ihr dann mit 86 Jahren? Die Eltern in den 50er Jahren hätten ihre Freude an uns gehabt – kein wilder Rock’n Roll, kein lasziver Hüftschwung (auch wenn wir „Smoke on the water“ auch in böhmischer Version beherrschen)! Unsere Parole lautet nicht „Sex, Drugs and Rock’n Roll“, sondern „Ä wäng fummlä, ä guäts Bier und ä zünftigi Blosmusik“. Wir haben uns bewusst für ein Repertoire u.a mit Blasmusik entschieden, grenzen aber auch andere Stile nicht aus, denn wir haben für uns erkannt, dass jede Musik ihren ganz besonderen Reiz ausübt. Der Sinn für hochwertige Blasmusik begeistert eine inzwischen immer größer und jünger werdende Fan- und Musikergemeinde. Denn selbst die klassische Blasmusik im Mährischen und Böhmischen Stil mit Polkas, Märschen auch Musical-Klassikern bewegen sich heute auf einem derart anspruchsvollem Niveau, dass es insbesondere junge, engagierte und ehrgeizige Musiker verlockt, ihr Instrumentalkönnen zu perfektionieren – Professionelle Vorbilder gibt es sowohl bei tschechischen Spitzenkapellen wie „Gloria“, „Mistrinanka“ oder „Morovanka“, aber auch deutschen Formationen wie „Wilfried Rösch und seine Böhmischen Freunde“ oder regionale Publikumslieblinge wie „Jörg Bollin und das Mährische Feuer“ oder „Die flotten Bergsteiger“.
Hin und wieder überkommt uns dann eben doch auch das Feeling für Blues, Rock, Pop und Soul und dann wird eben mal so richtig an der angezerrten E-Gitarre geschrammt und der funkig knallende Bass zum slappen gebracht – aber genau darin liegt auch die Einzigartigkeit unserer Formation: Programmatisch vielfältig – musikalisch niveauvoll.


EIN GROSCHEN FÜR DEN GUTEN ZWECK: ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

Nein – hinter dem Namen „Klingelbeutelecho“ verbirgt sich keine katholische Jugendgruppe, auch wenn wir natürlich alle fleißige Kirchgänger sind und brave Ministranten waren! Der ungewöhnliche Bandname resultiert aus den ersten Auftritten der Band, die vorwiegend in Gotteshäusern bei Hochzeiten und Messen stattfanden – wer weiß warum, aber geschadet hat es nicht! Die Wurzeln reichen jedoch noch viel weiter zurück, bis an den Anfang des 20. Jahrhunderts: Denn die Jahrgänge 1928/29 suchten für ihr Klassentreffen 1997 in Löffingen noch eine kleine Blasmusikbesetzung zur Unterhaltung und da brachten wir mal wieder etwas Schmieröl zwischen die Gelenke. Der Spass bei unserem Publikum, an der Musik selbst und die Kameradschaft ließen uns den „Nur-für-einen-Abend-Vorsatz“ schnell vergessen und seitdem wird kräftig musiziert auf Frühschoppen, Geburtstagen oder kleineren Zeltfesten.

FÜR JEDEN ANLASS DIE RICHTIGE FORMATION:

Aus der ursprünglichen „Klingelbeutelecho“-Blasmusikformation haben sie aus Spaß an der Sache und der Begeisterung anderer Musiker zwei musikalische „Ableger“ dieses Eigengewächses gebildet. Die Repertoires der drei Formationen unterscheiden sich beträchtlich, so dass mit dem „Klingelbeutelecho“ für jeden Anlass die passende Musik geboten wird:

„Die Blasmusikabteilung“
Darfs ein bisschen zünftig sein: Dämmerschoppen, unterhaltsame Blasmusik, Handwerkervesper oder deftiges Hüttenfest – die Blasmusikabteilung des KBE bietet dafür den richtigen „PFUS“. Böhmisch-mährische Blasmusik von Zdenek Gursky, Miloslav Prochazka, Vlado Kumpan, Ernst Mosch, Peter Schad oder Norbert Gälle und anderen bestimmen das unterhaltsame Programm. Seit letztem Jahr veranstalten wir einmal jährlich einen Blasmusik-Dämmerschoppen als kleines Jahreskonzert im November.

„Die Hochzeiter“
Das Brautpaar marschiert feierlich zum Altar, es ist der schönste Tag in ihrem Leben. Doch im Kirchenschiff herrscht eine Totenstille – nur das Räuspern der Gäste, das Schluchzen der Schwiegermama? Wir schaffen Abhilfe und untermalen den Traugottesdienst mit wunderbaren Schnulzen, herzzerreißenden Liebessongs und Balladen zum Mitschluchzen und Gänsehaut-Züchten: „One Moment in time“ von W.Housten, „Can you feel the love tonight“ von Elton John, Bette Middlers „The rose“ und viele andere Stücke bilden gefühlvolle Untermalungen für alle kirchlichen Anlässe, Messen und Feiern, die nach einem stimmungsvollen Rahmen verlangen. Höhepunkte kirchlicher Konzerte waren stets die in der Vorweihnachtszeit stattfindenden „Besinnlichen Stunden“ mit Weihnachtsgeschichten Bläser-Ensembles und Gesangstitel die von der „elektrischen“ Fraktion unterstützt wurden.

„Die Showband“ (KBE)
Die dritte Sparte des Klingelbeutelechos ist zugleich die zahlenmäßig Größte mit wechselnder Besetzung. Denn bei der Showband stehen bisweilen schon mal 15 Leute auf der Bühne. Zur Einweihung der Drei-Schluchten-Halle 2002 gründete sich diese Konzertband und begeisterte seitdem einmal jährlich im Frühjahr mit einer mitreißenden Bühnenshow und bekannten Pop- und Rocktiteln von ABBA, The Blues Brothers, James Last, Udo Jürgens, Peter Kraus, John Miles, Robbie Williams oder Soundtracks aus „Dirty Dancing“. Nach der bedingten Auszeit im Jahr 2005 steht hinter der Existenz der Showband jedoch ein Fragezeichen.


Die Besetzung und ihre Geburtshelfer
Die Wurzeln des Klingelbeutelechos liegen bereits acht Jahre zurück und wir sind alle ein bisschen älter geworden (einige behaupten auch jünger!) und so mancher von der ersten Stunde kann heute nicht mehr mit uns auf die Pauke hauen. An dieser Stelle möchten wir deshalb unseren Gründungsmitgliedern „gedenken“, einen Gruß nach Heidelberg schicken zu Thorsten Sukale, der dort jetzt als Musikpädagoge arbeitet und an Jens Bretzke, der mit der Formation „Schwarzwald Quintett“ die Bühnen beben lässt.

Die „Fünf Hebammen“:
Thorsten Sukale (Flügelhorn), Frank de Rosso (Trompete), Jens Bretzke (Bariton), Daniel Frei (Schlagzeug) und Martin Kaltenbrunn (Tuba). Unterstützt wurden wir in den Anfangszeiten von Mathias Burger (Tenorhorn), Thomas Grieshaber (Schlagzeug) und Tobias Bretzke (Trompete), denen wir für ihre Dienste ebenfalls herzlich danken.

Seitdem haben wir uns etwas verjüngt und Bandleader „Gräbi“ zieht deshalb den Altersdurchschnitt ganz schön nach oben: Eine rein statistische Berechnung ohne ihn ergibt einen Altersdurchschnitt von 20, 5 Jahre, mit ihm sind wir dann alle schon ein Jahr älter, grauer und erfahrener. Aber in alten Fässern reift der Wein am Besten! Zehn Junggesellen und ein zartes Mädel bilden heute den Kern des „Klingelbeutelechos“. Es spielen, musizieren, singen, fagoten, lassen es krachen und sorgen für eine unterhaltsame, bisweilen gewöhnungsbedürftige und skurile Bühnenshow:

Manuel Kuttruf (1. Flügelhorn), Dominik Reichhart (2. Flügelhorn), Simon Reichhart (1. Trompete), Ralf Thoma (2. Trompete), Erwin Kaltenbrunn (Tenorhorn), Manuel Langenbacher (Bariton), Yannik Hensler (1. Posaune / Begleitung), Tobias Hasenfratz (2. Horn / Begleitung), Ines Mayer (Klarinette), Philip Grieshaber (Schlagzeug) und Martin „Gräbi“ Kaltenbrunn (Tubaaaaaa oder auch „mi Bässli“).

Dorothea Schwarz



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