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Bachheimer Neuigkeiten

Neues vom Ortschaftsrat



Bachheim (sch) Mit einer Besichtigung des Schulgebäudes begann die jüngste Sitzung des Bachheimer Ortschaftsrates. Roland Stefan vom Stadtbauamt erläuterte die dort vorgesehenen Renovierungsmaßnahmen, für die 50000 Euro im Haushaltsplan bereitstehen. Gemeinsam sprach man sich für eine Erneuerung der Fenster am gesamten Gebäude aus. Zusätzlich wird auf dem Speicherboden eine Wärmedämmung aufgebracht und das Dach auf der Nordseite neu eingedeckt. Über das Stadtbauamt werden nun die entsprechenden Angebote eingeholt. Auch die Verschönerungs- und Verbesserungsmaßnahmen auf dem Bachheimer Friedhof, die sich schon über Jahre hinziehen, sollen nun zügig fortgesetzt und beendet werden. Die abgebrochenen Randsteine werden entfernt, die Wege schräg abgekantet und mit einem Feinbelag versehen. Diese Maßnahme soll nach Ansicht der Ratsmitglieder noch einmal überprüft werden, da man die Haltbarkeit einer Anböschung anzweifelt, da die Wege ja auch für Fahrzeuge benutzt werden. Geplant ist außerdem, vom Brunnen am Haupteingang eine Wasserleitung bis zu der neuen Türe auf der Friedhofssüdseite zu verlegen und dort einen weiteren Hahn zu installieren. Dies würde so manchen Fußweg im Sommer überflüssig machen. Eine Elektroleitung oder zumindest ein Leerrohr zur Leichenhalle ist ebenfalls geplant. Das Urnengräberfeld wird in Richtung Doppelgräber vergrößert. Die Bauplatzpreise im neuen Bachheimer Baugebiet "Bei der Kirche" liegen pro Quadratmeter bei 65 Euro für den Platz und 38,50 Euro für die Erschließung. Rabatte für einheimische Bauwillige sowie für kinderreiche Familie werden gewährt.

Die Wiederwahl des Abteilungskommandanten Heiner Burger und seines Stellvertreters Matthias Burger in der Hauptversammlung der Bachheimer Abteilungswehr wurde vom Ortschaftsrat bestätigt. Einstimmig sprach sich der Ortschaftsrat gegen eine Beteiligung an dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" aus. "Eine gute Präsentation im Internet ist wahrscheinlich wirksamer als ein solcher Wettbewerb", ist sich Detlef Faller sicher. Die Ratsmitglieder erkundigten sich auch nach dem Verlauf des geplanten Schulfestes am Samstag, 19. Juli. Vor 50 Jahren wurde das Bachheimer Schulgebäude erstellt. Dies will die Grundschule Bachheim/Unadingen nun zusammen mit dem Sommerfest feiern. Von Seiten der Schule, so der Ortsvorsteher, sei angedacht, alle Personen einzuladen, die ihre Schulzeit in diesem Gebäude verbracht
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LÖFFINGEN-BACHHEIM. Es gibt allen Grund zum Feiern: Die DSL-Leitung nach Bachheim steht! Die neue Kommunikationsleitung bietet den Benutzern eine schnelle Verbindung zum Internet. Dieser Tage sind nun die Service-Techniker dabei, vor Ort die letzten Installationen an den Computern vorzunehmen. Am 12. Februar soll nun im Rathaussaal in Bachheim gefeiert werden. Stolz sind die Bachheimer vor allen Dingen darauf, dass hinter dem erreichten Ziel vor allem bürgerschaftliches Engagement steht.

Am Anfang stand das marode Bachheimer Telefonnetz. Als bekannt wurde, dass zur Verbesserung der Telefonleitung von Löffingen nach Bachheim neue Kupferkabel verlegt werden sollten, setzte sich Udo Scherer aus Bachheim als Erster für eine digitale Anschlussleitung ein. Ein Kupferkabel hätte zwar die schlechten Telefonanschlüsse verbessert, für einen modernen DSL-Anschluss aber nicht genügt. Der ist jedoch Voraussetzung für schnelle Internetverbindungen sowie für Internettelefonie.

Obwohl
für die Telekom keine Verpflichtung besteht, ein teureres Breitbandkabel zu verlegen, regte Udo Scherer an, mit dem Unternehmen darüber zu verhandeln. Auch Ortsvorsteher Berthold Meister, die Ortschaftsräte und die Stadtverwaltung unterstützten dieses Vorhaben. Das Kernproblem war natürlich die Finanzierung.

140 000 Euro wurden von der Telekom übernommen. Dies ist der Betrag, der für die neue Telefon-Kupferleitung nötig gewesen wäre. Damit war aber die veranschlagte Gesamtsumme von 200 000 Euro für ein zusätzliches Glasfaserkabel noch nicht finanziert. Mit entscheidend für weitere Verhandlungen war, dass sich viele Bachheimer Bürger bereit erklärten, einen Vertrag mit der Deutschen Telekom abzuschließen und auch über zwei Jahre hinweg den Anbieter nicht zu wechseln. Im Zuge der Verhandlungen sagte die Telekom zu, für jeden dieser Verträge der Stadt Löffingen 500 Euro zur Finanzierung der DSL-Leitung gutzuschreiben


Bürger beteiligen sich mit mehr als 20 000 Euro an der Finanzierung



Insgesamt 68 Verträge kamen so bis heute zustande. In einer Bürgerversammlung im März vergangenen Jahres unterstrich Bürgermeister Norbert Brugger deutlich, dass zusätzlich 20 000 Euro von den Einwohnern zur Deckung aufgebracht werden müssen. Innerhalb kürzester Zeit kam eine Summe von 20 300 Euro zusammen. Interessanterweise spendeten hier auch Haushalte, die keinen Internet-Anschluss besitzen, also selbst in keiner Weise profitieren. Viele Bachheimer sahen die Aktion als Investition in die Zukunft ihres Dorfes. Natürlich ist der Internetzugang für mehrere Bachheimer beruflich von entscheidender Bedeutung. Daneben stellten aber auch die Belange der Kinder und Jugendlichen für viele ein wichtiges Argument dar.

Die Bedeutung hinsichtlich der Arbeit für die Schule war dabei genauso ausschlaggebend wie die Notwendigkeit, schon in ganz jungen Jahren mit dem Internet vertraut zu werden. Aber auch im Hinblick auf das neue Baugebiet sah man dringenden Handlungsbedarf. Als sich dann noch eine Zusammenarbeit mit dem Projekt Löffinger Nahwärme abzeichnete, konnte an eine Verwirklichung gedacht werden. Im August 2007 wurde im Löffinger Rathaus der Vertrag zur Beteiligung der Stadt Löffingen an dem Projekt unterzeichnet. Bei diesem für den kleinsten Löffinger Teilort so bedeutenden Anlass überreichte Udo Scherer auch die Abbuchungsermächtigungen der Bachheimer Zuschussgeber.

Die neue Leitung, die genügend Reserve für ein wachsendes Bachheim bietet, ist über eine lange Strecke zusammen mit anderen neuen Leitungen verlegt worden. Dadurch wurden Kosten gespart.

Der letzte Abschnitt war nur für die Telefon- und DSL-Versorgung Bachheims bestimmt und endete am westlichen Ortseingang. Dort erfolgte die Anbindung an das örtliche Kupfertelefonnetz.

Udo Scherer spielte in der Umsetzungsphase auch eine prägnante Rolle. Er sammelte die Verträge und stand den Einwohnern bei dem Vertragsabschluss mit Rat zur Seite.



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DSL Party

Pressebericht SÜDKURIER

Bachheim
Bachheim feiert sein schnelles Internet
VON KARLA SCHERER
"Der heutige Tag ist nicht zu toppen: Bachheim hat das DSL, das europäische Weltraumlabor Columbus wurde eingeweiht, unser Erzbischof wurde zum neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz gewählt und dann holten sich die deutschen Biathleten noch eine Goldmedaille bei der WM". Die Freude von Bürgermeister Norbert Brugger bei der Bachheimer DSL-Party war groß.

T-Com Ressortleiter Andreas Czaschke, Ortsvorsteher Berthold Meister, Udo Scherer und Bürgermeister Norbert Brugger feierten mit den Bachheimern den schnellen Internetzugang.

Bachheim - Rund 60 Bachheimer feierten gut gelaunt am Dienstagabend im Rathaussaal, dass Bachheim jetzt schnell mit der großen weiten Welt verbunden ist.

Zwei Jahre hat das DSL-Projekt die Bachheimer Einwohnerschaft, die Stadtverwaltung Löffingen und die T-Com beschäftigt. "Vor einem Jahr war ich mir noch nicht sicher, ob das Projekt überhaupt bewältigt werden kann", erklärte T-Com Ressortleiter Andreas Czaschke, "denn eine Wirtschaftlichkeit musste für unser Unternehmen gegeben sein". Dass das Vorhaben dennoch zu einem guten Ende geführt wurde, erklärte er mit dem eisernen Willen von Bürgermeister Norbert Brugger und Ortsvorsteher Berthold Meister. "So hartnäckige Vertragspartner hatte ich noch nie". Der Bürgermeister selbst gab dieses Kompliment auch weiter. Er hob vor allem das Durchhaltevermögen von Udo Scherer hervor, der sich ehrenamtlich sehr stark für dieses Projekt engagiert hatte. "Wenn die T-Com solche Mitarbeiter hätte, würden die Telekom-Aktien einen großen Sprung nach oben machen", ergänzte lachend Ortsvorsteher Berthold Meister. Der Dank ging natürlich auch an Bauleiter Albert Trenkle, Stadtbaumeister Thomas Rosenstiel und an Walter Flößer von den Stadtwerken. Nur durch eine gute Koordination konnten die Arbeiten kostengünstig und zügig durchgeführt werden. Alle Redner waren sich aber auch einig: Die Initialzündung war die Spendenbereitschaft der Bachheimer Bürgerinnen und Bürger und die Bereitschaft, bei der T-Com einen entsprechenden Vertrag abzuschließen. "Mir persönlich ist kein ähnlicher Fall einer solchen Bürgerinitiative bekannt", lobte Ressortleiter Czaschke. Mittlerweile wurden über 70 Verträge abgeschlossen, so dass sich die Kostenbeteiligung der Stadt auf ein Minimum beläuft.

Von der Veranstaltung wurden mittels einer Web-Kamera Live-Bilder aus dem Rathaussaal direkt ins Netz gestellt. 2598 Zugriffe erfolgten an diesem Abend auf die Bachheimer Internetseite "www.bachheim.info". Dass es aber nicht nur um eine Spielerei geht, sondern der schnelle Internetzugriff für Bachheim reelle Vorteile bringt, zeigte der Bürgermeister auf. Ein Berliner Steuerberater mit Zweitwohnsitz in Bachheim hatte sich schriftlich bei ihm bedankt.

Er könne künftig sein Bachheimer Haus vermehrt nützen, da er jetzt jederzeit problemlos Zugriff auf sein Büro in Berlin habe, informierte Norbert Brugger. Ortsvorsteher Berthold Meister fügte ein Beispiel aus dem privaten Bereich an: Eine Bachheimer Familie hat den Kontakt mit den australischen Verwandten mittels Internet intensiviert.



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Bericht SÜDKURIER 29.10.2007

Für Bachheim wird ein Traum wahr

VON GEROLD BäCHLE
Eine neue Medienwelt eröffnet sich Anfang 2008 für den kleinsten Löffinger Ortsteil Bachheim. Der Ort mit seinen 420 Einwohnern wird im Frühjahr 2008 den Digitalglasfaseranschluss erhalten. Möglich wurde dies nur durch eine Bürgerinitiative, die durch Udo Scherer ins Leben gerufen wurde.


Aufgrund einer Bürgerinitiative wird auch der kleinste Stadtteil von Löffingen mit einem DSL-Glaskabel versorgt.
Gerold Bächle
Bachheim - Nicht weniger als 113 Bürger schlossen sich diesem Aufruf an und spendeten 20000 Euro um den Traum vieler Bachheimer zu erfüllen "Es ist wie der erste Schritt auf dem Mond", so Ortsvorsteher Berthold Meister. Das Projekt insgesamt hat ein Volumen von 200000 Euro.

Um diesen Quantensprung von analog auf digital zu finanzieren, bedarf es auch der Mithilfe der Stadt Löffingen. 150000 Euro übernimmt die Telekom selbst, 20000 wird von der Bürgerinitiative aufgebracht und maximal 30000 Euro übernimmt die Stadt Löffingen.

Seit dem vergangenen Freitag liegt nun die Kunststoffrohrleitung in einer Tiefe von 80 bis 100 Zentimeter. Sie wurde von Löffingen bis kurz vor Bachheim (Hard) der Bahnlinie über eine Länge von 2895 Meter verlegt. Telekom-Bauleiter Albert Trenkle aus Löffingen erklärte auf Anfrage, dass durch den Einsatz einer Spezialmaschine eine enorme Kosteneinsparung zu erreichen war. Das Bauunternehmen Josef Mimm aus Oy-Mittelberg im Allgäu bewältigte die Grab- und Verlegarbeiten innerhalb nur zwei Tagen mit seinem Kabel- und Raupenpfluggerät. Die Maschine, mit ihren 26,5 Tonnen Eigengewicht und dem Vibrationsgerät mit einer Schlagkraft von 26 Tonnen kostet zwar die stolze Summe von 400000 Euro, doch ohne sie würden die Verlegarbeiten sich um das Mehrfache verteuern, so Albert Trenkle. Im Preisvergleich liegt der Meter bei jetzt 15 Euro gegenüber den herkömmlichen Grabarbeiten mit rund 40 Euro. Pro Tag kann die Maschine bei günstigen Bodenverhältnissen bis zu 2000 Meter bewältigen. Allerdings waren die Voraussetzungen aufgrund des felsigen und steinigen Untergrunds ("Schwarzwaldhumus") zwischen Löffingen und Bachheim nicht gerade ideal. Als Rekord konnte Josef Mimm mit seinem Sechs-Mann-Betrieb sogar bis 4000 Meter bewältigen.

Auch in Bachheim wird eine Bahnpressung unter der Bahnlinie notwendig sein. Der Durchmesser mit 125 Millimeter des Kunststoffroheres muss aufgrund der Auflagen durch die Bundesbahn eine Wandstärke von sechs Millimeter aufweisen. Nach der Pressung, so Trenkle, wird die Trassenführung bis zum Ortseingang Bachheim weitergeführt werden. Innerorts sind dann nochmals 600 Meter Grab- und Verlegarbeiten bis vor dem Sparrenberg notwendig. Bauleiter Trenkle rechnet bis Weihnachten am Ziel mit der Verlegung der Rohrleitung zu sein. Dies ist allerdings nur bei entsprechender Witterung möglich, dies bedeutet, dass mindestens fünf Grad Plus vorherrschen. Nach Abschluss der Rohrverlegung wird dann das eigentliche Glasfaserkabel mit einer Spezialeinrichtung durchgezogen. Dies wird in nur einem Tag möglich sein. Die Anschlussarbeiten im Ort selbst sind witterungsunabhängig.

Sollte alles nach Plan verlaufen können die Bürger von Bachheim im Frühjahr 2008 über den Digitalanschluss verfügen. Das Modell Bachheim ist sicherlich für den ländlichen Raum ein Vorzeigeort, der zeigt, was man mit engagierten Bürgern alles leisten kann. Udo Scherer an der Spitze, dieser Initiative, ist somit ein Vorbild auch für die Jugend, die von der neuen Errungenschaft in Bachheim besonders profitieren.



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Bachheim erhält DSL-Anbindung




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Elf Jahre zur Priesterweihe 

Christoph Scherer absolvierte seine Ausbildung in Frankfurt, Nazareth, Rom und St. Peter

Von unserer Mitarbeiterin Christa Maier

LÖFFINGEN-BACHHEIM. Den größten Tag seines bisherigen Lebens erlebt Christof Scherer am Sonntag, 13. Mai. Als einer von sechs jungen Männern aus der Erzdiözese Freiburg erhält der gebürtige Bachheimer im Münster "Unserer Lieben Frau" in Freiburg die Priesterweihe, Krönung seines bisheriges Wirkens.

Eine über elfjährige Studien- und Vorbereitungszeit ging dem großen Tag voraus: Nach dem Abitur 1993 am Fürstenberggymnasium in Donaueschingen nahm Christof Scherer ein Jurastudium in Freiburg auf, wechselte später allerdings zum Theologiestudium. Dem Eintritt ins Studienhaus St. Georg folgte ein halbjähriges Sozialpraktikum in der Inneren Abteilung des Loretto-Krankenhauses. Sein anschließender dreimonatiger Aufenthalt in einem Kloster in Nazareth (Israel) nutzte er für das intensive Bibelstudium, aber auch für Wallfahrten nach Jerusalem oder zum Wandern im Sinai. Nach vier Semestern Theologie und Philosophie folgte ein halbjähriges Praktikum in der Pfarrei in Gammertingen.

Viele positive Erinnerungen machte er bei seinem dreijährigen Studium am deutschsprachigen Priesterseminar "Germanicum et Hungaricum" und an der Universität Gregoriana in Rom. In Rom widmete er sich auch wieder intensiv der Kirchenmusik, war Vorsitzender des Liturgieausschusses und übernahm die Einführungsphase für nachfolgende Studenten. Nach insgesamt zehn reinen Studiensemestern der Theologie schloss er mit dem "Baccalaureat" (entspricht dem Diplom in Deutschland) in Rom ab. Ein zweijähriges Aufbaustudium in Systematischer Theologie mit Schwerpunkten Dogmatik, Kirchenrecht und Bibelwissenschaft folgte am "St. Georgen" -Hochstuhl in Frankfurt. Nach seiner Pastoralen Ausbildung am Priesterseminar in St. Peter und der Diakonweihe im Dezember 2005 in St. Peter nahm er die einjährige praktische Seelsorgetätigkeit in der Pfarrei "St. Heinrich und Kunigunde" in Karlsruhe auf.

Die Kirchenmusik war für Christof Scherer entscheidender Auslöser, Priester zu werden. Ab seinem 16. Lebensjahr war er sechs Jahre lang Organist in Kappel und später spielte er als Vertreter in vielen Pfarreien zwischen St. Blasien und Donaueschingen. Die Voraussetzung dafür war die so genannte C-Ausbildung für nebenberufliche Kirchenmusiker.

"Meine Grundmotivation ist die Verkündigung" , sagt der Priesteranwärter, der es als seine Aufgabe ansieht, den Menschen zu einem persönlichen Glauben zu verhelfen und Verantwortung zu übernehmen.

Nach der Priesterweihe findet ein öffentlicher Stehempfang im Collegium Borromäum (Schoferstraße 1) in Freiburg statt. Am Montag darauf wird in St. Peter eine Messe abgehalten, am Dienstag folgt in Freiburg eine Dankmesse und am Dienstagabend auf dem Lindenberg eine Maiandacht.



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Neues Baugebiet hinter der Kirche

Klare Regeln für Neubaugebiet
Bachheimer Ortschaftsrat legt Gestaltungsrichtlinien für Baugebiet "Bei der Kirche" fest
"Es handelt sich um eine Top-Lage" urteilte Bürgermeister Norbert Brugger bei den Beratungen über das geplante neue Bachheimer Baugebiet "Bei der Kirche", das zwischen Friedhof/Neuenburgstraße und Kirche ausgewiesen wird. Ulrich Ruppel vom gleichnamigen Planungsbüro unterbreitete dem Bachheimer Ratsgremium einen Bebauungsplanentwurf, um die rechtlichen Grundlagen der Bebauung festzulegen.
Bachheim

Bachheim (sch) "Wir können entweder liberal flexibel sein, so dass alles möglich ist, oder klare Vorgaben machen, die den Ortscharakter betonen und dann eingehalten werden müssen", umriss der Bürgermeister den Gestaltungsspielraum des Ortschaftsrates. Die Ratsmitglieder entschieden sich eher für die zweite Möglichkeit, so dass es mehr zu einem geschlossenen Bild der Fläche kommen soll. Ruppel hob hervor, dass aber immer noch genug Gestaltungsspielraum für die Bauherren und ihre Architekten bestehen bleibt.

Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes wird das "Allgemeine Wohngebiet" festgesetzt. Allgemein sind Wohngebäude, der Versorgung des Gebietes dienende Läden, Schank- und Speisewirtschaften sowie nicht störende Handwerksbetriebe und Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke zulässig. Es wird die offene Bauweise festgesetzt. Zulässig sind nur Einzel- oder Doppelhäuser mit seitlichem Grenzabstand. Reihenhäuser werden nicht genehmigt. Der Bebauungsplan sieht neun Grundstücke vor. Fünf Grundstücke liegen nördlich und vier südlich der geplanten Straßenführung. Die unverbindliche Grundstücksgröße variiert zwischen 600 und 800 Quadratmetern. Je Gebäude sind höchstens drei Wohnungen zulässig. Einstimmig plädierten die Ratsmitglieder für eine Dachneigung von 35 bis 45 Grad. Als Dacheindeckung sind nicht glänzende Eindeckungen in den Farben braunrot bis schwarzbraun zu verwenden.

Die Außenwände der Gebäude sind hauptsächlich als Putzfassaden auszuführen. Fassadenteile aus Holz, Glas oder Beton sind zulässig. Stark leuchtende Fassadenfarben sind nicht erlaubt. Holzhäuser können erstellt werden. Die Traufhöhe darf bei der vorgesehenen eineinhalb geschossigen Bebauung höchstens 3,80 Meter betragen. Auf den Privatgrundstücken sind einheimische hochstämmige Bäume zu pflanzen und zu erhalten.

In den Hinweisen zum Bebauungsplan wird darauf aufmerksam gemacht, dass die durch eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung der benachbarten landwirtschaftlichen Flächen hervorgerufenen Immsissionen (Lärm, Staub, Gerüche) als ortsüblich hinzunehmen sind. Auf Anfrage des Anliegers Landwirt Eugen Grieshaber wurde festgelegt, dass die Zufahrt zu seinen Grundstücken von Westen her erfolgen soll.

Ruppel wies darauf hin, dass auch Ausgleichsmaßnahmen für die bebaute Fläche anstehen. Der Ortschaftsrat muss sich nun Gedanken machen, wie dies geschehen kann. Der Bebauungsplanentwurf sieht vor, dass am Westrand des Baugebietes ein zehn Meter breiter Grünstreifen angelegt wird. Diese Begrünung kann auf die Ausgleichsfläche angerechnet werden. Die Wohnstraße wird mit einer Breite von 5,5 Meter und einem 1,5 Meter breiten Gehweg angelegt und endet in einer Wendeplatte



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Schulhausjubiläum Pressebericht SÜDKURIER



„Musterbeispiel für moderne Schule im Dorf“ [0]
Für manche ehemaligen Schüler der Bachheimer Grundschule war es eine Möglichkeit sich an die eigene Schulzeit zu erinnern, für die derzeitigen Schüler mit ihren Familien war es ein schöner Grund zum Feiern: Am Samstag beging die
Grundschule Bachheim/Unadingen das 50-jährige Jubiläum des Bachheimer Schulhausneubaues. Der offizielle Festakt bei der Schule begann mit der Orffgruppe von Heike Hoferer.

Die Rektorin der Grundschule Christine Leniger, begrüßte zahlreiche Festgäste. Neben den Vertretern von Stadt- und Ortsverwaltung hatten auch die Schulleiterkollegen Christine Bär von der Grundschule Göschweiler, Gustl Frei von der
Grund- und Hauptschule Löffingen sowie Wolfgang Jarvers von der Realschule Löffingen den Weg nach Bachheim gefunden. Ein herzlicher Gruß ging an Ursel und Theo Herbstritt, die einen ganz besonderen Bezug zu dem „Geburtstagskind“ haben:
25 Jahre hat das Ehepaar in Bachheim unterrichtet und 20 Jahre war die angrenzende Lehrerwohnung ihr Zuhause. „Es ist wohltuend, dass Sie alle diesen Festtag mit uns begehen“, freute sich Christine Leniger. Die Grundschule
Bachheim/Unadingen sei auch heute noch ein Musterbeispiel für eine bewegte, moderne Schule im Dorf, mit Profil, Stil und Gestalt, einem klar formulierten und strikt praktizierten Auftrag an Erziehung und Bildung, mit Nähe zu Kind und
Familie und der Liebe zu dieser ländlichen Struktur. Lehrerinnen und Schulkinder, Elternbeirat und Eltern, die Vereine, der Ortschaftsrat und die Stadt Löffingen als Schulträgerin zögen an einem Strang. „Nicht viele Schulen im Land
haben das Glück einem solch großzügigen, gesunden Schulträger unterstellt zu sein“, bedankte sich die Schulleiterin bei der politischen Gemeinde.

Vikar Matthias Weil betete im Mittagslob für die ehemaligen und aktuellen Schüler der Grundschule.

Ortsvorsteher Berthold Meister ging auf die Baugeschichte des Schulhauses ein. Er ist sich sicher, dass der damalige Schulhausneubau den Bestand der Bachheimer Schule gesichert habe. Bürgermeister Norbert Brugger versicherte, auch
weiterhin ein offenes Ohr für die Belange der städtischen Schulen zu haben.

Als Geburtstagsgeschenk hatte die Schule bereits zwei kreativ gestaltete Blumentröge erhalten, die den strengen Eingangsbereich nun auflockern.

Mit einem bunten Programm wurde anschließend in der Bachheimer Drei-Schluchten-Halle weitergefeiert.

Was „in der Schule los ist“ erzählte der Schulchor mit einem Singspiel, das von den Klassenlehrerinnen Ruth Rösch und Annette Raach einstudiert wurde. Die Viertklässler unterhielten mit dem Märchen „Der Kartoffelkönig“, das aus der Zeit
des Schulhausbaues stammt. Während sich die Kinder anschließend in dem vom Narrenverein errichteten Zelt zum Spieleparcours trafen, stellten Rektorin Christine Leniger und Ortsvorsteher Berthold Meister in der Halle die reich bebilderte
Festbroschüre, die Udo Scherer mit Unterstützung von Ursel und Theo Herbstritt für dieses Jubiläum gestaltet hat, vor.

In ihrem gemeinsamen Vorwort berichten sie darin von der jüngsten Bachheimer Schulgeschichte. Der langjährige Schulleiter Theo Herbstritt geht in seinem Beitrag der Frage nach, wie es kommt, dass Bachheim nicht nur ein Schulhaus,
sondern noch eine Schule hat. Udo Scherer brachte Erinnerungen aus seiner Schulzeit zu Papier und Karla Scherer hat die über 300-jährige Schulhausgeschichte aufgearbeitet. 50 Verse über 50 Jahre Schule sind der Beitrag der Lehrerinnen
Annette Raach und Ruth Rösch. Mit dieser Festschrift habe Udo Scherer erneut ein Werk geschaffen, das in die Geschichte der Stadt Löffingen eingehen werde, betonte Bürgermeister Brugger und nannte ihn „Botschafter der Stadt Löffingen“.
Restexemplare dieser Schrift sind noch bei Udo Scherer erhältlich.

Ein besonders originelles Geschenk gab es zum Schluss von Ortsvorsteher Meister an die Grundschüler: Zehn Kilo Spaghetti dürften für ein stattliches gemeinsames Essen ausreichen. (sch)



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