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Aus vergangener Zeit

Anekdote

„ Hoppla Herr Großherzog stolperet nit ! „
Die Teilstrecke der Höllentalbahn von Donaueschingen bis Neustadt wurde im Jahre 1898 fertiggestellt und war somit befahrbar. Als erster befuhr mit großem Gefolge Friedrich der 1. mit großem Gefolge die neue, unter seiner Regierung gebaute Bahnstrecke, welche die Baar mit dem Hochschwarzwald verbindet. An allen Bahnhöfen hielt der Zug. Der Großherzog schaute zum Fenster hinaus und nahm die Huldigung der Dorfschüler und Kriegervereine entgegen. In Bachheim aber stieg er aus. Er war in Generalsuniform und trug einen langen Säbel. Beim Aussteigen kam Ihm der zwischen die Beine und er wäre beinahe vom Trittbrett gestürzt. Der Bürgermeister von Bachheim jedoch, der in Frack und Zylinder vor der Front der versammelten Einwohnerschaft stand, nahm den Großherzog in die Arme mit den Worten:
„ Hoppla Herr Großherzog stolperet nit“
Der Großherzog lächelte und sprach, „Herr Bürgermeister Sie sind der rechte Mann am rechten Platze. Sie sorgen nicht nur für mein Volk, sonder auch für mich. Zum Dank werde ich Ihnen den Zähringer Löwenorden überreichen lassen“ Dann übergab ein Trachtenmädchen dem Großherzog einen Geschenkkorb gefüllt mit Johannisbeerwein, Chriesi- und Zwetschgenwasser und einen geräucherten Schinken. Der Großherzog dankte. Dann sah er noch ein Weilchen vom Bahnhof auf das Dörflein das anmutig im Tal liegt und sagte: Wunderschön ! Ruhig und still ! Ich wollte lieber hier sein. Dann setze der Zug seine Reise fort.

Entnommen der damaligen Berichterstattung einer alten Zeitung
Udo Scherer



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